FMA: Hamburg im Herbst und Winter

Januar 26, 2016 von Michelle - 7 Kommentare
außenalster hamburg

Wenn das Franzbrötchen zu trocken ist, der Zugang zum Elbstrand oder die Sicht auf den Sonnenuntergang an der Alster versperrt sind, dann ist eines ganz sonnenklar: Ihr braucht Geheimtipps! Hamburg, diese wunderschöne Hansestadt, sollte von Euch unbedingt noch einmal richtig erkundet werden. Und zwar ohne nervige Touristenmassen, sondern ganz idyllisch – so wie wir es eben gerne tun. Wir nehmen Euch mit auf eine kleine Hamburg-Rundtour und zeigen Euch, dass man bei uns auch im Winter mit Sonnenschein anstatt Regen rechnen kann.

Hamburg, die Lieblingsstadt der Deutschen? Jawohl! Die letzte Stadtmarken-Monitor-Studie kam zu dem Schluss, dass die Hansestadt 2014 6,1 Millionen Gäste willkommen heißen konnte. Allerdings kann man – wie in jeder Großstadt – allerlei falsch machen und in Touristenfallen tappen, wenn man nicht ausreichend mit Geheimtipps gefüttert wurde. Wir flüstern Euch unsere privaten Insidertipps – vom besten Franzbrötchen bis hin zur schönsten Aussicht auf den Hamburger Sonnenuntergang.

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Elbe oder Alster

Da streiten sich die Geister – auch wir haben mit Freunden schon häufig Diskussionen geführt. Wo ist es denn nun schöner? Pauschal kann man das natürlich nicht sagen 😉 Wir persönlich bevorzugen einen Spaziergang an der Alster. Allerdings wohnen wir auch nur einige hundert Meter entfernt und an die Elbe müssen wir erst eine knapp 20-minütige Fahrt quer durch Hamburg unternehmen. Wir sind der Meinung, dass Ihr Euch Eure eigene Meinung bilden solltet.

Den schönsten Sonnenuntergang könnt Ihr unserer Meinung nach in der Open-Air-Bar „Alsterperle“ genießen, am Ostufer der Außenalster. Egal, ob bei einem Glühwein im Winter, oder bei einem kühlen Alsterwasser im Sommer. Die Aussicht ist wirklich genial. Auch für Verpflegung wird hier gesorgt. Im Sommer wird gegrillt, im Winter gibt es zum Beispiel heiße Erbsensuppe.

Wenn es uns an die Elbe zieht, statten wir besonders gern dem Treppenviertel in Hamburg-Blankenese einen Besuch ab. Hunderte Stufen führen entlang von charmanten Fachwerkhäusern hinab zum Elbufer. Strand, Leuchtturm, und Cafés – all das könnt Ihr bei einem Spaziergang entdecken.

Wenn Ihr danach eine Stärkung braucht, dann gönnt Euch einen Drink auf der Terrasse des „Hotel Süllberg“ . Die Aussicht ist einmalig. Im Winter könnt Ihr nach dem Winterspaziergang – neben den anderen grandiosen Restaurants – auch in die urige „Almhütte“ einkehren. Sie liegt auf der Terrasse des Hotels. Hier gibt es leckere Schmankerl und Heißgetränke. Empfehlung!

Blankenese - Treppenviertel - Elbe - Spaziergang Hamburg - Hamburg

Elbstrand - Blankenese - Elbe - Hamburg

Der Hamburger Hafen

„Wir lieben die Schiffe, das Meer und den Hafen…“, so geht ein Liedtext der Band „Fettes Brot“. Und, ja, das können wir genauso unterschreiben. Touristische Barkassenfahrt könnt Ihr Euch sparen, das ist zumindest unsere Meinung. Unternehmt lieber einen Spaziergang durch den Alten Elbtunnel und genießt die Skyline des Hamburger Hafen von der anderen Seite aus. Direkt hinter dem Ausgangshäuschen wartet eine Aussichtsplattform, von der Ihr tolle Fotos knipsen könnt. Wieder auf der anderen Seite angekommen, könnt Ihr einen Abstecher an die Landungbrücken einplanen – und dazu vielleicht ein Fischbrötchen abstauben 😉

Extra-Tipp: Einen super Blick auf die Elbe genießt Ihr auch vom futuristischen „Dockland“ -Gebäude. Zwar müsst Ihr einige Treppenstufen in Kauf nehmen, aber der Blick entschädigt die Anstrengung.

Landungsbrücken hafen hamburg

Elbgold und Kleine Konditorei

Wenn Ihr am Nachmittag auf der Suche nach dem besten Kaffee und den leckersten Franzbrötchen seid, dann kommen hier unsere Empfehlungen. Vielleicht müssen wir überhaupt erstmal erklären, was überhaupt hinter diesen berühmt-berüchtigten Franzbrötchen steckt, nach denen alle Hamburger so verrückt sind! Es ist ein kleines, manchmal etwas hässliches, Back-Kunstwerk, in das wir so gerne reinbeißen. Die Kreation darf laut Erfinder nur in Hamburg gebacken werden. Es schmeckt nach Zimt und zergeht im Besten Fall auf der Zunge, so weich ist es. Und da sind wir schon beim wichtigsten Punkt: ein gutes Franzbrötchen MUSS schön weich und, ja, sabschig sein. Erst dann ist es richtig gut. Und genau das bekommt Ihr am aller-aller-aller-besten in der „Kleinen Konditorei“ in Hamburg-Eimsbüttel. Das Anstehen an der manchmal meterlangen Schlange lohnt sich. Wirklich!

Den besten Kaffee der Hansestadt gibt es womöglich im Café „Elbgold“ . Mittlerweile gibt es drei Filialen in Hamburg: am Mühlenkamp, am Eppendorfer Baum und in der Lagerstraße auf den Schanzenhöfen. Beste Bohnen der Welt werden in der Hamburger Rösterei von Hand veredelt. Es wird auf Nachhaltigkeit Wert gelegt. Aber das Wichtigste: der Kaffee punktet mit viel Aroma und macht Lust auf mehr.

Franzbrötchen - Kleine Konditorei - Gebäck - Bäcker - Eimsbüttel

elbgold kaffee hamburg

Isemarkt

Jeden Dienstag und Freitag bauen lokale und regionale Produzenten unter den Schienen der U-Bahn-Linie U3 ihre Marktstände auf. Der Isemarkt ist eine Institution bei allen Hamburgern, die viel Wert auf Qualität und gute Ernährung legen. Wir lieben es, über diesen wohl schönsten Wochenmarkt unserer Heimatstadt zu schlendern. Zu den prominentesten Urgesteinen gehört etwa auch „Bonbon-Pingel“, mit leckeren handgemachten Süßigkeiten.

Wir hoffen, Euch hat unsere kleine private Entdeckungstour durch Hamburg gefallen. Was sind Eure Lieblingsecken? In den nächsten Wochen wollen wir Euch noch mit einem kleinen Food-Guide für Hamburg versorgen. Und sobald die Temperaturen und das Wetter wieder schöner werden, gibt es natürlich ein Update!

Alles Liebe

Michelle und Sophia

Michelle und Sophia - Hamburg