Blogger-Reise nach Maastricht

September 18, 2015 von Sophia - 6 Kommentare
Maastricht

Käse, Frau Antje, Tulpen, Grachten, Holzschuhe und Windmühlen – bisher schossen uns beim Gedanken an Holland lediglich diese Schlagworte durch den Kopf. Doch als es uns jüngst in die Stadt Maastricht zog, sollten wir eines Besseren belehrt werden. Klar, der holländische Gouda ist sehr bekannt, aber die Stadt Maastricht hat weitaus mehr zu bieten – auch in kulinarischer Hinsicht. Bei einer Einwohnerzahl von 122.000 Menschen bietet Maastricht 400 Restaurants und Bars. Vermutlich ein Grund, weshalb jährlich 3,5 Millionen Menschen in die niederländische Stadt reisen. Wegen der vielen Spitzenrestaurants gilt Maastricht als kulinarische Hauptstadt der Niederlande. Es würde sich vermutlich sogar lohnen, nur wegen der gastronomischen Vielfalt nach Maastricht zu reisen. Aber die Stadt bietet glücklicherweise noch viele weitere Highlights. Und genau die wollen wir Euch in den folgenden zwei Beiträgen zeigen.

Crowne Plaza Maastricht

Der Grund für unsere Reise nach Maastricht war die Einladung des Crowne Plaza Hotels zu einer Blogger-Reise. Insgesamt zehn Reiseblogger wurden ausgewählt, um das Hotel, die Stadt und das kulinarische Angebot genau unter die Lupe zu nehmen. Das Hotel liegt sehr zentral. Die Altstadt samt aller Sehenswürdigkeiten sind fußläufig zu erreichen. Unser Zimmer der Kategorie „Riverview Room“ empfing uns mit einem grandiosen Blick auf die Maas. Am anderen Ufer konnten wir deutlich die historischen Stadtmauern und die Altstadt erkennen. Das Zimmer war sehr geräumig. Kurz gesagt: Es hatte die perfekte Größe für ein Hotelzimmer. Unser Highlight waren jedoch die Betten: Wir beide haben lange nicht mehr in so bequemen Betten übernachtet. Das Aufstehen fiel uns morgens dementsprechend schwer 😉

Außenansicht Crown Plaza Maastricht

Riverview Zimmer Crowne Plaza

Crowne Plaza Maastricht

Restaurant de Mangerie

Nach dem Kennenlernen am ersten Abend war es Zeit für ein gemeinsames Abendessen im Hotelrestaurant „Restaurant de Mangerie“ . Da auch einige Vegetarier unter uns waren, gab es mehrere Gerichte zur Auswahl. Tofu, Miesmuscheln, Risotto, gegrilltes Seebarschfilet und zum Nachtisch Creme Brulée mit Apfel und Vanilleeis. Unser Highlight war überraschenderweise das Tofu-Gericht. Das pikante Ingwer-Vinaigrette war sehr schmackhaft, genauso wie der zart-saftige Tofu.

Tofu

Creme Brulee

Dinner

Seebarschfilet

Restaurant de Mangarie

Der Roomservice

Was wir besonders an Vier- und Fünf-Sterne-Hotels liebe? Das Frühstück am Morgen. Unsere liebste Mahlzeit ist und bleibt das Frühstück, auch wenn wir die anderen Mahlzeiten natürlich nicht missen möchten 😉

Am ersten Morgen entschieden wir uns dafür, unser Frühstück auf dem Zimmer einzunehmen. Da fühlt man sich wie im Film „Pretty Woman“, wenn man im Bademantel die Tür öffnet und einem dann das Frühstück serviert wird. Deswegen gönnen wir uns diesen Luxus ab und an. Meist ist es aber so, dass die Auswahl am Buffet natürlich viel besser und größer ist. So war es auch im Crowne Plaza, weshalb wir am nächsten Morgen das leckere Buffet im Restaurant genossen.

Roomservice

Limburger Spezialitäten

Der zweite Abend stand ganz unter dem Motto „Limburger Spezialitäten“. Für den Aperitif wurden wir vom Küchenchef Remy Mooren in sein Refugium, die Hotelküche, eingeladen. Während wir ihm und seinen Mitarbeitern über die Schulter gucken konnten, bekamen wir leckere holländische Fritten serviert. Dazu gab es einen unfassbar leckeren Riesling Brut vom Maastrichter Weingut „Apostelhoeve“ .

Appetizer in der Hotelküche

Apostelhoeve

Das Menü im Anschluss führte durch die kulinarische Welt der Limburger Spezialitäten, die stark von der französischen Küche beeinflusst werden. Und, ja, der Käse dufte dabei auch nicht fehlen. Besonders hervorzuheben war der perfekte Service von allen Angestellten im Hotel. An dieser Stelle ein großes Lob 🙂

Crowne Plaza Dessert

Käse

Sehen und gesehen werden im „Sjinkerij de Bóbbel“

Urige Holzverkleidungen, alte Messinglampen und eine Theke zum Dazugesellen: Ein Kneipe wie sie im Buche steht. Jedoch einen Hauch mondäner. Seit über dreißig Jahren treffen sich im Sjinkerij de Bóbbel Maastricher, die etwas auf sich halten und einen ausgeprägten Sinn für Tradition haben. Gerne auch nach Feierabend, auf ein, zwei oder drei hausgebrannte Schnäpse. Auf Anfrage kann man die Brände auch bestellen. Die Atmosphäre ist urgemütlich. Natürlich haben wir bei unserem Besuch auch die speziellen Brände probieren dürfen. Und die sind nichts für schwache Nerven (psst!). Aber wenn man den Bitter Bóbbelke mit Bitter Lemon mischt, wird aus dem Schnaps ein prima Longdrink – auch für die Damenwelt.

De Bobble Maastricht Außenansicht

De Bobble Maastricht

De Bobbles Maastricht

Coffeelovers – bester Kaffee der Stadt

Ja, auch auf Reisen überkommt einen manchmal die große Lust auf Kaffee. Unser Stadtführer erzählte uns davon, dass es bei Coffeelovers den besten Kaffee der Stadt geben soll. „Ein Mann, ein Wort“, sagte er. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Der Kaffee war wirklich gut und sehr fein im Geschmack. Fast noch besser schmeckte uns jedoch der Caramel Oreao Cheesecake, den wir uns ganz vernünftig teilten. Hinterher hätten wir allerdings jeder noch ein Stück verdrücken können, so viel Suchtpotenzial steckte im Inneren des Gebäcks. In Maastricht gibt es mehrere Filialen, in denen man bestimmt auch gut frühstücken kann.

Coffeelovers

Auf den Geschmack gekommen? Wir auch. Deswegen gibt es in der kommenden Woche gleich den nächsten Maastricht-Beitrag. Dann erzählen und zeigen wir Euch, was wir noch Spannendes erlebt haben und welche Hotspots Ihr Euch bei einem Trip nach Maastricht unbedingt ansehen solltet.

Ein herzliches Dankeschön an das Crowne Plaza Hotel für die Einladung zu diesem tollen Trip und vielen Dank an Martina für die Organisation!

Alles Liebe,

Sophia und Michelle

Hier geht’s weiter zum II. Teil unserer Maastricht-Reise!